Arbeitskrisen
- Jahrelange Rationalisierungsmaßnahmen haben in einigen Unternehmen dazu geführt, dass Mitarbeiter und Führungskräfte mit zu vielen Arbeitsaufgaben belastet sind. Betriebliche Abläufe, die eher an chaotische Zustände erinnern, sind heute deshalb keine Seltenheit mehr. In diesen Fällen ist die Verschlechterung der Arbeitsergebnisse von Beschäftigten leider eine logische Folge.
- Üblicherweise werden solche Auswüchse durch klassische Marktmechanismen kompensiert. Bietet ein Unternehmen zu schlechte Arbeitsbedingungen wird es zumindest seine besten Mitarbeiter verlieren, damit seinen Geschäftserfolg aufs Spiel setzen oder gar vom Markt verschwinden. Hält also ein Mitarbeiter an inakzeptablen Arbeitsbedingungen fest, torpediert er nicht nur natürliche Arbeitsmarktmechanismen, sondern läuft insbesondere Gefahr in eine ernstzunehmende Arbeitskrise zu geraten.
- Ist man von diesem Fall betroffen, gibt es leider nur zwei grundsätzliche Lösungen: Entweder man kann durch Selbstmarketingstrategien seinen beruflichen Wert erhöhen und damit Voraussetzungen schaffen, die Verbesserung seiner Arbeitsbedingungen durchzusetzen oder man ist gezwungen, seinen Arbeitgeber zu wechseln.
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